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Krankheitsbild
 

 
Was ist rheumatoide Arthritis?





Die rheumatoide Arthritis (RA), oder auch chronische Polyarthritis (PCP) genannt, gehört zur Gruppe der Autoimmun-Erkrankungen. Die körpereigenen Abwehrmechanismen verlieren teilweise ihre Fähigkeit zwischen „körpereigen“ und „körperfremd“ zu unterscheiden. Bei der RA wird Gewebe im Gelenk vom Immunsystem irrtümlich als „fremd“ angegriffen.

 

Diese Immunreaktion führt zur Entzündung der Gelenksinnenhäute, sie beginnen zu wuchern und zerstören den Gelenksknorpel. Er kann seine Aufgabe, den umliegenden Knochen vor Abnützung zu schützen, nicht mehr wahrnehmen. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kann auch der Knochen in Gelenknähe zerstört werden. Die Folge ist ein Funktionsverlust des Gelenks, welcher mit starkem Schmerz einhergeht.

 


Wer bekommt rheumatoide Arthritis?


Etwa 0,5 - 1 % der Weltbevölkerung leidet an rheumatoider Arthritis, wobei Frauen etwa dreimal häufiger als Männer betroffen sind. Zumeist beginnt die Erkrankung zwischen dem 35. und 45. und über dem 60. Lebensjahr.

 

Etwa die Hälfte aller Patienten muß durch die auftretende Behinderung mit dem Verlust der Arbeitsfähigkeit rechnen. Unbehandelt führt die Erkrankung in einem hohen Prozentsatz innerhalb einiger Jahre zur Invalidität.

 


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